Hochwilde 3.482 m

Ötztaler Alpen

Werner Flörl
Wanderung / Bergtour
SCHWER

Tourdaten

Datum der Tourenbegehung:
03.09.2023
Aufstieg:
Länge: 11.50 km Höhenmeter: 1815 hm Dauer: 05:00 Std.
Abstieg:
Länge: 11.50 km Höhenmeter: 1815 hm Dauer: 02:30 Std.
Ausrichtung der Tour: Süd

Beschreibung

Start der Tour:

Pfelders (1.637 m), Passeiertal, Südtirol

Parkplatz am Ortsende von Pfelders (gebührenpflichtig)

Charakter der Tour:

Diese anspruchsvolle Hochtour führt vom idyllischen Bergdorf Pfelders im Passeiertal über die bewirtschaftete Stettiner Hütte auf einen der markantesten Dreitausender der Texelgruppe. Die Tour vereint landschaftliche Vielfalt mit hochalpinem Charakter: Almwiesen und Latschengürtel in den unteren Bereichen weichen zunächst einem felsigen Gletschervorfeld, bevor der ausgesetzte Hans-Grützmacher-Weg über felsdurchsetzte Grate und Schrofen zum Gipfel führt. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung sind absolute Voraussetzung. Der Steig ist teilweise mit Drahtseilen und Eisenstiften gesichert. Eine Übernachtung auf der Stettiner Hütte empfiehlt sich dringend, um den Gipfelanstieg in den frühen Morgenstunden angehen zu können.

Beschreibung:

Pfelders → Stettiner Hütte

Vom Parkplatz in Pfelders folgt man dem gut markierten Wanderweg (Weg Nr. 4) zunächst durch den Ort und weiter taleinwärts in Richtung Richtung Lazinser Tal. Der Weg führt anfangs gemächlich durch Almwiesen und lichten Lärchenwald, bevor er im hinteren Talabschnitt steiler wird. Nach der Überquerung mehrerer Bäche und dem Passieren der Lazinser Alm gewinnt man zunehmend an Höhe. Über ein breites Blockgelände und vorbei an einem kleinen Bergsee erreicht man schließlich die Stettiner Hütte (auch: Petrarca-Hütte) auf einem aussichtsreichen Plateau.

Markierung: Weg Nr. 4 (durchgehend markiert)

Stettiner Hütte → Hochwilde über den Hans-Grützmacher-Weg

Von der Stettiner Hütte startet man frühzeitig (empfohlen: vor 6:00 Uhr) in Richtung Hochwilde. Zunächst führt der Weg über das Gletschervorfeld des Hintereisferners in westlicher Richtung. Der Pfad ist im unteren Teil noch gut gangbar und führt über Moränengelände aufwärts. Bald beginnt der eigentliche Hans-Grützmacher-Weg, der über felsdurchsetzte Steilstufen und ausgesetzte Gratabschnitte führt. Sicherungen aus Drahtseilen und in den Fels eingelassene Tritte erleichtern die exponiertesten Passagen. Der Weg verläuft über den Südostgrat der Hochwilde und mündet schließlich in den Gipfelbereich. Der Gipfel selbst bietet ein grandioses Panorama auf die umliegenden Dreitausender der Ötztaler und Texelgruppe, bei klarer Sicht bis zum Ortler.

Markierung: Weg Nr. 4 / alpiner Steig, teilweise Steinmänner

Karte

Blauer Marker = Ausgangspunkt
Grüner Marker = Bestätigtes Ziel (POI)
Gelber Marker = Unbestätigtes Ziel eines Users

Roter Track = Aufstieg
Blauer Track = Abstieg / Abfahrt

Bilder zur Tour

Hochwilde ganz links im Bild in den frühen Morgenstunden.
Bis zur Stettiner Hütte ist der Weg einfach.
Die Lazinser Alm, bei der Rückkehr eine ideale Einkehr.
Wegbegleitung
Immer wieder wunderbar wenn man auf Steinböcke trifft.
Wir empfehlen eine Überachtung auf der Stettiner Hütte, wenn die Tour zu lange ist
Die Stettiner Hütte im Hintergrund die Hohe Weiße 3.278 m
Viel los am heutigen Tag. Aufstieg nur für trittsichere Bergsteiger*innen bei guten Bedingungen möglich.
Hohe Weiße 3.278 m und Lodner 3.228 m.
Hochwilde Süd- und Nordgipfel. Der Übergang zum Nordgipfel verlangt Tritt Sicherheit und Schwindelfreiheit.
Blick auf den Gurgler Ferner.
Tiefblick zur Stettiner Hütte.

Aktuelle Verhältnisse zu dieser Tour